Berühren und berührt werden – Erfahrungen aus 20 Monaten Kuscheltherapie
In diesem Blogbeitrag teilt Thomas sehr persönliche Einblicke in seine Erfahrungen mit der Kuscheltherapie – von den ersten Berührungen mit dem Thema bis zu seinen Erkenntnissen nach 20 Monaten und 50 Kuscheltherapie-Sessions.
Der Text ist aus persönlichen Notizen und Gedanken entstanden, die Thomas im Laufe dieser Zeit festgehalten hat. Die einzelnen Fragmente sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten entstanden und deshalb nicht als durchgängiger Bericht zu verstehen. Sie geben Einblick in seinen Weg mit Fia, Kuscheltherapeutin im KuschelRaum-Netzwerk.
Sein Weg ist dabei sein ganz eigener: Menschen kommen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Erfahrungen und Vorstellungen in die Kuscheltherapie und gestalten sie gemeinsam mit ihrer Kuscheltherapeut:in entsprechend unterschiedlich. Thomas’ Erfahrungen sind deshalb kein allgemeingültiges Beispiel dafür, was Kuscheltherapie sein oder bewirken muss – sondern ein persönlicher Einblick in einen von vielen möglichen Wegen.
Klicke auf das mittlere Bild und lerne Fia und ihre Arbeit als Kuscheltherapeutin im Video näher kennen.
Thomas’ Weg mit Kuscheltherapie
Berühren und berührt werden – lassen sich solche Momente mit irgendetwas vergleichen? – M.P.
Ich saß am Schreibtisch, trank Tee und dachte bei mir: „Ist Lesen und Denken der richtige Weg oder verkopfte Liebesmüh? Ich habe nichts zu verlieren – außer Lebenszeit. Und ich habe alles zu gewinnen: bewusstes Fühlen, gelebtes Leben, Begegnung. Es gibt nichts Wichtigeres.“ – Ich kam nicht weiter, saß noch eine Weile und ging dann ohne Lösung, aber doch irgendwie zuversichtlich schlafen.
Am nächsten Morgen entdeckte ich den KuschelRaum im Internet. Und war gebannt. „Wir brauchen vier Umarmungen pro Tag zum Überleben, acht Umarmungen pro Tag, um uns gut zu fühlen, und zwölf Umarmungen pro Tag zum innerlichen Wachsen.“ (Virginia Satir). Ich überflog erste Texte zur Kuscheltherapie, klickte mich immer wieder durch die Website und war am Ende vollkommen elektrisiert. Ich konnte mich nicht entsinnen, wie ich den KuschelRaum entdeckt hatte, wusste aber ganz sicher, dass dies die Antwort auf mein Nicht-weiter-Kommen gestern Abend war. Ich verschlang den Text zur Kuschelrevolution: „Wir berühren uns zu wenig.“ Wir wollen kuscheln! Uns absichts- und bedingungslos berühren. Uns achtsam und liebevoll berühren. Uns bewusst berühren. Wir wollen berührende Begegnungen. Wir wollen kuschelnde und bekuschelte Menschen sein. – So krass!
Ist das möglich? „Lass dich berühren und berühre!“ Hatte ich nicht im Urlaub aus der Autobiografie von Elisabeth Kübler-Ross die Frage von M. P. „Berühren und berührt werden – lassen sich solche Momente mit irgendetwas vergleichen?“ mitgenommen und als Motto über den neuen Abschnitt meiner Autobiographie gesetzt? Und vor allem: Wie hatte ich so lange und selbst während des Schreibens meiner Autobiographie noch übersehen können, welchen Stellenwert zärtliche Berührung in meinem Leben gehabt hatte, wie wichtig mir Kuscheln in allen Beziehungen gewesen war?
Und noch einmal: Ist das möglich? Wagemutig bahne ich den Kontakt zu einer Kuscheltherapeutin an und beginne meine für unerfüllbar gehaltenen Wünsche zu erfüllen. Zehn Tage später sitze ich ihr total aufgeregt gegenüber, halte die Hände dieser schönen fremden Frau und blicke in ihre hellen, weichen Augen. Wir sitzen – und liegen – nebeneinander, berühren uns zärtlich, streicheln einander, reden miteinander. Einfach so. So schön. Wunderschön! Mir fehlen die Worte … auch das fühlt sich wunderschön an. Etwas klingt und schwingt in mir … und ich will das nicht stören und nicht unterbrechen. Ich will es einfach schwingen lassen und es genießen … und erleben, wohin es mich führt.
Kuscheln mit Fia. So einfach. So natürlich. So schön. Erst mit Augen und Händen, dann Schulter an Schulter, Arm in Arm, im Sitzen, im Liegen. Hände halten. Streicheln. Haare wuscheln. Berühren! Und immer wieder Augenkontakt. Am Ende Fia als „kleines Löffelchen“ vor mir, so dicht wie nur möglich zusammen – Körper an Körper, mit verkuschelten Beinen. Unglaublich! Die ganze Zeit über Ebbe im Kopf. Ich kam nicht hinterher mit dem Bewusstsein, konnte das Geschehende nicht in Worte fassen. Ich spürte nur: Das ist der richtige Weg. Und hatte am nächsten Morgen Kuschelmuskelkater.
Fia war von der ersten Berührung an kuschelig. Und dadurch öffnete sich etwas, was sich ohne unser Kuscheln vielleicht nie geöffnet hätte. Ich hatte meine Zärtlichkeit eingesperrt – aus Angst vor dem Verlassenwerden – und total vergessen, dass es mir einfach nur um zärtliche Berührung ging. Ich begriff es nicht, bis ich Fia berührte und von ihr berührt wurde und erlebte, dass es nur durch Berühren und Berührtwerden begriffen werden kann.
Ich hatte mein Leben lang Sehnsucht nach Zärtlichkeit, weil ich in meiner ersten Lebenszeit zu wenig Körperkontakt erfuhr. Aber mein Bedürfnis nach körperlicher Nähe war mir nicht wirklich bewusst. Ich war schüchtern und ungeschickt und wohl zu gehemmt, um es ungeniert zu fühlen und klar zu äußern – und habe in meiner Jugend trotzdem mit vielen Mädchen und Frauen gekuschelt und zärtliche Berührung von Körper zu Körper erlebt. In meiner zweiten Lebenshälfte mangelte es mir zunehmend an zärtlicher Berührung. Ich intellektualisierte meine Sehnsucht nach Zärtlichkeit zunächst und schrieb sie mir von der Seele, ohne sie zu „begreifen“ – bis sie sich nicht mehr verkopfen ließ, sondern ins Bewusstsein drängte und zunehmend klarer und drängender als Bedürfnis spürbar wurde.
Bei unserem nächsten Kuscheln erlebte ich alles ungewöhnlich bewusst: wie sich unsere Hände berührten, das Spielen unserer Finger, Fias Körper an meinem Körper, das Haarewuscheln, unseren Lotus. Unser Kuscheln berührte mich unbeschreiblich. Es stillte eine ganz tiefe Sehnsucht in mir. In den Momenten unseres Kuschelns habe ich ganz gelebt. Da war nichts Ungelebtes. Es waren vollkommene Momente. Ich fühlte es, konnte es aber nicht benennen. Und mein verkuschelter Kopf konnte sich nur fragen, ob mehr überhaupt noch möglich sei.
Am nächsten Morgen waren wieder Worte da: Ich bin in meinem Leben angekommen. Ich habe Zärtlichkeit „begriffen“ – im wahrsten, wirklichsten Sinne: mit allen Sinnen. Ich fühle mich berührt. Und meine Sehnsucht ist gestillt. Wirklich. Vollkommen. Auch wenn das total verrückt klingt. Und dieses Gefühl, dass meine Sehnsucht gestillt ist, blieb da – trotz extremen Trubels gleich am nächsten Tag.
Es war total irritierend für mich, dass diese Sehnsucht nach Zärtlichkeit, die mein ganzes Leben beherrscht hatte und so übermächtig zu sein schien, so einfach zu stillen sein soll. Irgendetwas in mir wollte nicht glauben, dass da kein abgründiger „Mangelkrater“ (mehr) ist. Etwas anderes schien sich da aber absolut sicher zu sein. Ist es wirklich so einfach? Kein Groll mehr über Entgangenes oder Versäumtes? – Wozu? Ja, es ist schade, dass ich erst jetzt erkenne, dass ich mein Bedürfnis nach Zärtlichkeit, nach zärtlicher Berührung so einfach stillen kann. Und es ist so schön, dass ich es jetzt weiß!
Es war wieder wunderschön, mit dir zu kuscheln. Und ganz entspannt von innen heraus wahrzunehmen, wo und wie wir uns berühren. Und deine Haare sanft in meinen Händen zu spüren und die Berührungen deiner Hände in meinem Gesicht. Es war wunderschön, von dir im Arm gehalten zu werden und dich im Arm zu halten und immer noch mehr zu spüren. – Jetzt weiß ich auch, was Nachbemuttern heißt: in deinen Berührungen das Berührtsein, die sichere Verbundenheit und die Geborgenheit erleben, die ich bei meiner Mutter schmerzlich vermisste. Ich habe so etwas bisher noch nie so bewusst erlebt. Ich habe mich allerdings bisher auch noch nie so bewusst dafür geöffnet.
Ich will nicht alt werden ohne Zärtlichkeit. Ich will nicht mehr älter werden ohne Zärtlichkeit. Ich will überhaupt nicht mehr ohne Zärtlichkeit leben! Ohne zärtliche Berührungen. Ohne Zärtlichkeit zu geben und zu empfangen. Ich will umarmen und umarmt werden! Ich will kuscheln und bekuschelt werden! Ich will Menschen zärtlich berühren und von ihnen zärtlich berührt werden. Ist das vermessen? Es ist menschlich. Und es ist möglich! Ich weiß es jetzt, weil ich es wieder und wieder erlebe.
Seit ich mit dir kuschle, beginnt sich mein Herz zu öffnen und ich beginne, offener, wacher und zärtlicher zu leben als bisher. Das Wohlgefühl, das sich zunächst noch irgendwie dicht um mein Herz zusammendrängte, breitete sich nach und nach in meinem ganzen Körper aus. Und der Druck, der oft mein Herz umschloss, wich ihm leise – und kehrte nicht zurück. Wir haben mein Herz freikuschelt!
„Kuschelst du mit mir?“ – „Ja!“ – Es ist unbeschreiblich. Schon die kleinste federleichte Berührung deiner Hand, das hauchzarte Streicheln deines kleinen Fingers fühlt sich so unendlich weit an und erfüllt mich vollkommen. Kein Denken mehr. Nur da sein und wahrnehmen, was ist und geschieht. ‚Seinsfühlung‘ nannte es Peter Lauster: „ein Gefühl der Geborgenheit inmitten des Trubels, in aller Unsicherheit, ein Gefühl der Erfüllung inmitten aller Unerfülltheit der Wünsche und aller ungelösten Probleme“. Einfach nur mich spüren und dich spüren und die Welt wahrnehmen. Und glücklich sein!
Es ist total schön, mit dir zu kuscheln. Es ist so einfach und wird nicht langweilig. Es ist so schlicht und unspektakulär und doch so erfüllend und beglückend. Und es ist immer noch mehr möglich. Und es wird immer einfacher und ist immer wieder wunderschön. Und doch: wenn ich gegangen bin und deinen Körper nicht mehr an meinem Körper spüre, dann vergesse ich immer wieder, dass Berührung nicht im Kopf stattfindet, sondern nur von Körper zu Körper geschehen kann.
Ich bin so lange nicht mehr so berührt worden wie von dir – so unglaublich selbstverständlich und ungehemmt, so einfach, so spontan, so offen und direkt. Ich habe mich so lange nicht mehr so berühren lassen wie von dir. In deiner Gegenwart kann ich entspannt zu mir kommen und bei mir sein und mich so zu Hause fühlen wie bei keinem Menschen sonst. Dir kann ich nahe sein, ohne mich in dieser Nähe zu verlieren. Wenn wir miteinander gekuschelt haben, bin ich wacher, lebendiger, freudvoller, liebevoller. Ich brauche ausreichende zärtliche Berührung, um richtig leben zu können! Unser Kuscheln macht, dass ich beginne, etwas mit mir anfangen zu wollen – vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.
Du hattest heute so unglaublich weiche Hände und hast mich so zart berührt wie noch nie – ich habe es so offen wahrgenommen und gefühlt und genossen wie noch nie. Deine Berührungen fühlten sich selbst im Vergleich zu unserem letzten Kuscheln unvergleichlich viel zarter und zärtlicher an.
Und am nächsten Morgen fühlte ich mich vollkommen glücklich – und das Glück tat so, als wäre das ganz alltäglich. So ist es, glücklich zu sein! Das Glück kam von innen und von außen zugleich und war einfach da, ohne dass ich es mir durch Achtsamkeit hätte verdienen müssen. Es strömte einfach durch mich hindurch und erfüllte mich vollkommen. Und lief dann einfach über. Unbeschreiblich. Wunderschön! – Nach einem berührungslosen Tag war das Glück zwar noch da wie ein weiter, ruhender See, aber die Quelle war versiegt und der Pegel gesunken. Wie kann die Quelle des Glücks wieder gespeist werden? Durch zärtliche Berührung! – Es mangelt mir noch immer an Berührung. Und das schmerzt. Ich brauche ausreichende zärtliche Berührung!
Es ist so beglückend, wie unsere Hände und unsere Finger miteinander spielen, wie unsere Körper sich berühren und wie wir uns umarmen. Ich bin dir so dankbar, dass ich das mit dir erleben darf. Ich mag es sehr, dass du mich begleitest und wie du mich begleitest und wie schön du mich berührst. Ich mag deine unglaublich selbstverständlich und ungezwungen nahekommende und nahegehende Art, mit mir zu kuscheln. Es ist ein unbezahlbares Geschenk, dass du mich seelenruhig die unzähligen Spielarten zärtlicher Berührung mit dir erkunden lässt. Endlich vergesse ich nicht mehr, wie wichtig zärtliche Berührung für mich ist. Einander zärtlich zu berühren und liebevoll berührt zu werden ist für mich das Schönste im Leben. Und es stimmt: „Nichts kann Berührung ersetzen.“ (KuschelRaum.de)
Ich sitze wieder am Schreibtisch und trinke Tee. Ich hätte mir niemals vorstellen können, was ich in den letzten anderthalb Jahren mit dir erlebt habe. Ich kann es mir auch heute nicht wirklich vorstellen. Alle schönen Worte vermögen kaum, eine Ahnung davon zu vermitteln – es kann nicht wirklich in Worte gefasst werden. Braucht es auch nicht. Es reicht vollkommen, es zu erleben. Und doch ist es auch wunderschön, dass ich jetzt einfach in der Situation spontan und stimmig ausdrücken kann, was ich spüre, fühle und erlebe, ohne es lange vorzuformulieren – aus dem Herz, nicht aus dem Kopf.
Ich bin viel sensibler geworden für Körper- und auch für Blickkontakte, seit ich mit Fia kuschele. Ich nehme Berührungen viel feiner und differenzierter wahr. Ich habe so viel neue Weisen entdeckt, wie Hände und Körper (und Augen) miteinander kommunizieren und spielen können. Das ist so belebend und erfüllend – so beglückend. Und ich nehme Körpersignale jetzt auch in anderen Begegnungen zunehmend wacher, genauer und differenzierter wahr und scheue mich meist auch nicht mehr, selbst zu zeigen, dass und was ich wahrgenommen habe und wenn ich berührt bin – und im Einklang mit meinen Bedürfnissen und Gefühlen konsensuell darauf zu antworten. Es ist wunderschön, berührt und mit anderen verbunden zu sein – mich zugehörig zu fühlen – und das mit ihnen zu teilen.
Ich vergesse zwar nicht mehr, dass Berührung das Wichtigste für mich ist, aber noch vergesse ich immer wieder, dass Berührung nicht im Kopf, sondern nur von Körper zu Körper geschehen kann. Ich habe unglaublich viel und unsagbar schöne Berührung in meiner Kuscheltherapie mit Fia erfahren. Aber das reicht nicht. Noch fehlt mir ausreichende zärtliche Berührung, ausreichender Körperkontakt, ausreichende liebevolle Berührung von Körper zu Körper – und Menschen dafür. Ich will nicht mehr berührungslos durchs Leben gehen. Ich will zärtlich berühren und berührt werden. Ja, solche Momente lassen sich wirklich mit nichts vergleichen. Ihnen entspringt unbeschreibliches Glück!
Kuscheltherapie kann ganz unterschiedlich aussehen
Kuscheltherapie ist individuell. Sie entsteht in der Begegnung zwischen Kuscheltherapeut:in und Klient:in und entfaltet sich von Moment zu Moment – abhängig von Bedürfnissen, Vorlieben, Stimmung und dem, was sich gerade stimmig anfühlt.
Manche Sessions sind eher ruhig und passiv, andere lebendiger und aktiver. Sie können Massageelemente enthalten, viel Nähe oder auch Abstand, Bewegung oder einfach nur stilles Gehaltenwerden. Thomas beschreibt hier seinen ganz persönlichen Weg mit Fia. Kuscheltherapie zwischen anderen Menschen kann sich vollkommen anders anfühlen und aussehen.
Der Rahmen bleibt dabei klar: Kuscheltherapie ist nicht-sexuell, findet bekleidet statt und versteht sich nicht als Coaching, sondern als bindungsorientierte Körperarbeit. Die Kuscheltherapeut:in hält einen sicheren Raum, in dem Berührung, Nähe und Begegnung innerhalb der festgelegten Rahmenbedingungen und der individuellen Grenzen erfahren werden können. Kuscheltherapeut:innen sind darin geschult, sich auf ihre Klient:innen, deren Tempo und Wünsche einzulassen und jede Session individuell zu gestalten.
Kuscheltherapie selbst entdecken
Thomas’ Geschichte zeigt einen ganz persönlichen Weg mit Kuscheltherapie. Wenn du neugierig geworden bist und selbst erfahren möchtest, wie achtsame, nicht-sexuelle Berührung in einem geschützten Rahmen sein kann, findest du hier weitere Möglichkeiten:
Kuscheltherapie mit Fia
Lerne Fia und ihr Angebot kennen und erfahre mehr über Kuscheltherapie mit ihr.
Kuscheltherapeut:innen im KuschelRaum-Netzwerk
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Was ist Kuscheltherapie
Hier kannst du unser Kuschelangebot entdecken – Kuscheltherapie, den professionellen Kuschelservice.
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Wie erlebst du Kuscheltherapie?
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