FAQ

„Berührungen sind für uns genauso wichtig wie der Sonnenschein!“ – Diane Ackerman

Hier findest du viele Informationen bezüglich unserer Kuschelsessions (Kuscheltherapie) und Kuschelpartys (Conscious Cuddle Expetriences). Für dein ganz entspanntes Kuschelerlebnis.

Häufig gestellte Fragen zur Kuschelsession

Kuscheln fühlt sich nicht nur wunderbar an, es unterstützt auch unsere Gesundheit auf vielen Ebenen. Durch die Freisetzung von Oxytocin dem „Kuschelhormon“, wird das Immunsystem gestärkt, der Blutdruck gesenkt und Stress verringert. Studien belegen, dass Oxytocin wahrscheinlich schmerzlindernd wirkt und bei der Bewältigung von Ängsten helfen kann.

Auch auf unsere Seele hat Kuscheln einen positiven Einfluss. Es gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit und Zugehörigkeit und fördert die Empathie.

Berührung ist der erste Sinn, den wir im Mutterleib entwickeln, und Studien legen nahe, dass wir mit dem Bedürfnis nach physischem Kontakt geboren werden.

Nicht jeder Mensch lebt in einer liebevollen Partnerschaft oder Familie und genießt ausreichend regelmäßige Berührung, um in den Genuss der positiven Effekte des Kuschelns zu kommen. Manche leben Wochen oder sogar Monate ohne menschliche Berührung. Deshalb bieten wir unseren Kuschelservice an, denn jeder Mensch verdient es, sich geliebt und unterstützt zu fühlen und achtsame Berührung zu genießen.

Das Ziel des professionellen Kuschelns ist es, einen sicheren Raum zu schaffen, indem du dich respektierst, angenommen und geschätzt fühlst – genauso, wie du bist. 
Dies geschieht durch achtsame liebevolle Berührung und Aufmerksamkeit. Du wirst gehalten, umarmt, gestreichelt – ganz, wie du es möchtest. Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der Session.
Es gibt klare Regeln, die es dir möglich machen, dich einfach fallen zu lassen. Frei von Performancedruck oder Zielen kannst du Geborgenheit genießen. Du musst nichts leisten oder besonders sein – du bist wertvoll, so wie du bist.

Wir bieten Kuschelsessions für Menschen an, denen es an regelmäßiger menschlicher Berührung fehlt oder die einfach mehr davon in ihrem Leben möchten. 
Die Kuschelsession kann je nach Angebot deines*deiner Kuscheltherapeut*in in deren Praxisräumen stattfinden, bei dir zu Hause, im Hotel oder im Park.

Die Variationen der Kuscheltherapie bieten unterschiedliche Schwerpunkte. So kann die Session z. B. auch mit Massage kombiniert werden oder einen Übungsraum eröffnen.

Variationen der Kuscheltherapie

Auf der Seite „Kuscheltherapeut*innen“ findest du alle vom KuschelRaum ausgebildeten Kuscheltherapeut*innen. Dort findest du auch deren Angebote und Kontaktdaten.
Wichtig sind erstmal nur die folgenden Informationen: Wie lange möchtest du kuscheln? Hast du einen Wunschtermin? Gibt es etwas, das wir wissen sollten?
Der*die Kuscheltherapeut*in deiner Wahl meldet sich schnellstmöglich zurück, beantwortet deine Fragen und vereinbart gern einen Termin.

Kuscheltherapeut*innen finden

Während einer Kuschelsession ist es möglich sich zu umarmen, kuschelnderweise zu berühren, zu sitzen, liegen, tanzen, reden, singen oder einen Film zusammen zu sehen.
Eine tolle Sache ist, Positionen aus Rob Graders Buch „Das Kuschelsutra“, auszuprobieren; welches dein*e Kuscheltherapeut*in zur Ansicht da hat. Auch kann dir dein*e Kuscheltherapeut*in Vorschläge machen und du kannst gemeinsam mit ihm*ihr herausfinden, welche Position(en) dir besonders guttun.
Du kannst ganz passiv sein, dich einfach streicheln und halten lassen oder selbst aktiv werden, halten und streicheln – ganz, wie Du möchtest. Der*die Kuscheltherapeut*in achtet auf seine*ihre Grenzen und kommuniziert diese. Sei ganz bei dir und deinen Wünschen.

Ein paar Dinge geschehen niemals während einer Kuschelsession: Küssen, Nacktheit, Sex oder sexuell intendierte Berührungen jeglicher Art.

Während einer Kuschelsession gibt es kein Ziel, du musst nichts tun, nichts erreichen und nirgendwo ankommen.
Allerdings gibt es übergeordnete Ziele:
Entspannung, die Reduzierung von Stress, die Vergrößerung der Körperwahrnehmung, genießen, im Hier und Jetzt sein, … .

Ein erklärtes Ziel des KuschelRaumes ist es auch, dich wieder unabhängig von uns zu machen. Wir sehen dich gern jede Woche zu einer Kuschelsession, jedoch ist das Ziel eher, dich zu ermutigen, regelmäßige Kuscheleinheiten anders als durch bezahlte Sessions in dein Leben zu integrieren. Das kann der Besuch von Kuschelpartys sein, das Kuscheln mit Freund*innen und Familie oder auch Kuschelbuddys zu finden.
Dafür braucht es Mut und Übung und wir unterstützen dich gern auf diesem Weg.
Ausschließlich dein Tempo und deine Wünsche bestimmen diesen, wir begleiten dich nur.

Kuschelbuddys finden

  1. Bitte komme nur zum Kuscheln, wenn du dich mental dazu in der Lage fühlst und du derzeit keine Erkältung, Corona
    oder sonstige ansteckende Krankheiten hast, die während einer Kuschelsession übertragen werden könnten.
  2. Trage für die Kuschelsession bequeme, eher weitere und längere Kleidung (z.B. langärmliges Hemd oder T-Shirt,
    Jogginghose). Du kannst dich vor Ort umziehen. Nacktheit ist absolut tabu.
  3. Wir kommen uns sehr nahe. Daher habe keine aufdringlichen oder unangenehmen Gerüche an dir, wie Schweißoder
    Mundgeruch, Rauch, starkes Parfüm oder Aftershave. Bei Bedarf kannst du dich vor der Kuschelsession frisch
    machen oder dir die Zähne putzen. Dies geht von der Kuschelzeit ab.
  4. Stehe nicht unter Drogeneinfluss oder -entzug. Unter Drogen fällt auch Alkohol.
  5. Das Kuscheln ist eine nicht-sexuelle Dienstleistung. Somit werden keine Berührungen oder Handlungen erfragt,
    angedeutet oder durchgeführt die in irgendeiner Form als sexuell gelten könnten. Hierzu zählen beispielsweise
    Anfassen oder Reiben im Bereich der primären und sekundären Geschlechtsteile, des Gesäßes, Berührungen
    unterhalb der Kleidung und Küssen.
  6. Schweigen, Reden, Lachen, Weinen – es kann alles zur Kuschelsession dazu gehören. Nutze diesen geschützten Raum ganz für dich und dazu, was du in diesem Moment brauchst.
  7. Bitte äußere deine Wünsche und Grenzen ganz frei. Jederzeit kann z. B. die Kuschelposition verändert werden, sobald
    sie ungemütlich wird oder einfach der Wunsch besteht etwas Neues auszuprobieren.
    Der*die Kuscheltherapeut*in achtet auf sich selbst und wird seine*ihre Grenzen gegebenenfalls äußern.
  8. Die Kuscheltherapie ist eine professionelle Dienstleistung. Eine Kontaktaufnahme untereinander auf privater Ebene
    führt zur Beendigung der Geschäftsbeziehung.

Am Beispiel einer einstündigen Session läuft es ungefähr so ab: Die ersten 10 Minuten sind zum Ankommen und Umziehen. Wir besprechen deine Wünsche, trinken einen Tee und stellen uns aufeinander ein. Wenn du möchtest, kannst du duschen oder dir die Zähne putzen. (Brauchst du länger als 10 Minuten, geht das von der Kuschelzeit ab.)
 Dann wird ca. 50 Minuten gekuschelt, Free Flow innerhalb der Regeln. 
Nach einer Stunde ist die Session beendet. Du machst dich wieder bereit für die Welt draußen und wirst herzlich verabschiedet.

Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei und dienen der Orientierung. Dir wird alles gezeigt, erklärt, deine Fragen werden beantwortet und dein Anliegen und deine Wünsche besprochen. 
Du bekommst die Kuschelvereinbarung inkl. einem Gesundheitsfragebogen zum Ausfüllen und stimmst den Regeln und AGB zu.

Danach folgt die eigentliche Kuschelsession.

Die Kuschelvereinbarung wird dir meist von den Kuscheltherapeut*innen im Vorfeld zugeschickt.
Auf der Seite: Kuscheltherapie steht sie als PDF für dich zur Ansicht und zum Download bereit. (Erster Tab ganz unten.)

Du kannst sie dir auch gleich hier ansehen und herunterladen.

Annehmbare Aktivitäten in einer Kuschelsession sind kuscheln, reden, Händchen halten, umarmen, tanzen, singen, einen Film zu sehen, Videospiele spielen, lesen, Gesellschaftsspiele spielen. Es können auch Massageelemente wie Hand-, Fuß-, Kopf- oder Rückenmassage eingebaut werden, alles was auf Kleidung bzw. ohne Öl stattfinden kann.
Immer eine gute Richtlinie: Wäre es angemessen für Kinder? Haben die Filme oder Spiele maximal FSK 12?

Unannehmbare Aktivitäten sind jedwede sexuell orientierte Handlung, küssen, kitzeln, trinken von Alkohol, konsumieren von Drogen, Schwimmbad-, Whirlpool- oder Saunabesuche, Pornos ansehen.
Auch hier gilt die Richtlinie: Ist es angemessen für Kinder? Wenn du dir unsicher bist, frag deine*n Kuscheltherapeut*in.

Die Preisgestaltung obliegt jedem*r Kuscheltherapeut*in. Du findest die konkreten Zahlen und Angebote bei den jeweiligen Profilen.
Pauschal lässt sich sagen: Eine Stunde Kuscheltherapie kostet zwischen 60 € – 90 € (45 € – 60 € erm.).
Eine Stunde Berührungscoaching kostet 80 € (70 € erm.) für Einzelpersonen bzw. 100 € (80 € erm.) für Paare und sonstige Konstellationen.
Es können Sessions von einer bis zu fünf Stunden Dauer gebucht werden.

Die Sessions finden in der Regel in den Räumlichkeiten der*des Kuscheltherapeut*in/Berührungscoach*in statt. Für Außentermine oder Hausbesuche wird je nach Zeitaufwand für den Hin- und Rückweg eine Pauschale fällig: für jeweils 15 min = 5 Euro.

Die Session beginnt zum vereinbarten Zeitpunkt. Alle Unterbrechungen, sei es Zeit im Bad, Essen, Telefonanrufe, gehen von der Kuschelzeit ab. Die Session verlängert sich nicht.

Auch das wird dir dein*e Kuscheltherapeut*in sagen.
Üblich sind Barzahlung oder Vorauszahlungen per Überweisung oder Paypal.

Da frei von sexueller Intention gekuschelt wird, passiert das sehr selten. Und wenn doch, wird einfach die Kuschelposition gewechselt oder etwas Abstand hergestellt. Es sollte nicht zum Fokus der Session werden. Wie alles, geht es vorbei.
Der*die Kuschelherapeut*in ist darin ausgebildet urteilsfrei und entspannt mit solch einer Situation umzugehen.

Trage für die Kuschelsession bequeme, eher weitere und längere Kleidung (z.B. langärmliges Hemd oder T-Shirt, Jogginghose). Nacktheit ist absolut tabu.
Verzichte auf große Knöpfe, Haken o. ä., die für dich oder den*die Kuscheltherapeut*in unangenehm sein können.
Frische gewaschene Kleidung ist eine sehr gute Idee.
Du kannst dich vor Ort umziehen.

Ob und wieviel du redest, ist allein deine Entscheidung. Wenn du etwas teilen möchtest gern – Kuscheltherapeut*innen sind großartige Zuhörer*innen.
Du darfst eigentlich über alles reden. Unsere Kuscheltherapeut*innen sind darin ausgebildet, offen und urteilsfrei zu bleiben. Bitte vermeide jedoch Themen wie sexuelle Erlebnisse oder Fantasien.

Ja, alles was in einer Session geschieht, wird vertraulich behandelt.
Bitte halte es genauso. Eine Kuschelsession basiert auf gegenseitigem Vertrauen.

Informationen werden nur zu Supervisionszwecken mit anderen Therapeut*innen oder Ärzt*innen geteilt, nicht jedoch ohne deine Zustimmung und immer ohne Nennung deines Namens.

(Detailliertere Informationen findest du in den AGB, letzter Punkt bei den FAQ.)

In- und Outcall: Ja, du füllst einen Gesundheitsfragebogen mit kuschelrelevanten Fragen aus. Außerdem nehmen wir deine persönlichen Daten auf.

Outcall: Zusätzlich zu den oben genannten Infomationen, müssen wir wegen eventuell bestehender Allergien der Kuscheltherapeut*innen wissen, ob du Tiere hast.

Deine Angaben werden vertraulich behandelt (detailliertere Informationen findest du in den AGB, letzter Punkt bei den FAQ).

Wenn es genügend Kuscheltherapeut*innen in deiner Stadt gibt, genieße gern einen Kuschelhaufen.
Dafür gibt s unsere Kuschelsession – Kuscheln de Luxe.

Absolut! Berührung zu verschenken, ist wundervoll. Bitte informiere jedoch den Beschenkten über die Art des Geschenks, damit er nicht völlig unvorbereitet in die Kuschelsession geht.

Bei den Kuscheltherapeut*innen deiner Wahl kannst du gern einen Gutschein erwerben.

Jeder volljährige Mensch, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, sexuellen Vorlieben, ect. … wird akzeptiert und willkommen geheißen. Achtsame Berührung ist für jeden und Oxytocin macht keine Unterschiede.

Kuscheltherapeut*innen können Klient*innen nur dann ablehnen, wenn die notwendigen Voraussetzungen wie Volljährigkeit, Hygiene oder Nüchternheit nicht erfüllt sind.

Die Terminvereinbarung ist verbindlich, Terminabsagen und -veränderungen müssen spätestens 48 Stunden vor Beginn der Session bekannt gemacht werden. Wird der Termin weniger als 48 Stunden vor Session Beginn abgesagt, fallen 50% des Preises an. Absagen ab 24 Stunden vorher müssen zu 100% bezahlt werden. Jede Kuschelsession wird im Voraus bezahlt. 
Im Falle einer noch ausstehenden Zahlung ist Kontakt mit dem*r Kuscheltherapeut*in aufzunehmen. Bei schwerwiegender plötzlicher Verhinderung kann der Termin verschoben werden. Dies liegt jedoch im Ermessen der Kuscheltherapeut*innen. Verspätetes Erscheinen verkürzt die Zeit der Kuschelsession.

Ja, natürlich. Du hast das Recht, die Session bis zu 10 Min. nach Kuschelbeginn kostenfrei abzubrechen. Du kannst auch danach jederzeit gehen, jedoch berechnen wir dann die Kosten in voller Höhe.
Den Kuscheltherapeut*innen wird die Möglichkeit eingeräumt, die Session zu jedem beliebigen Zeitpunkt abzubrechen, wenn sie die offiziellen Grenzen der Vereinbarung überschritten sehen. Die Kosten werden dann nicht erstattet; nur bei Abbruch aus persönlichen Gründen wird das Geld zurückerstattet.

Es ist toll, wie oft diese Frage gestellt wird.
Vor einer Session informieren wir eine*n Freund*in oder Kolleg*in über das wer, wo, wann und wie lange. Nach der Session erfolgt ein sogenannter Safecall. Die Kuscheltherapeut*innen müssen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bei ihrer Vertrauensperson bestätigen, dass alles in Ordnung ist. Erfolgt dieser Anruf nicht zur verabredeten Zeit, werden Maßnahmen eingeleitet.

Viele Berufstätige, wie Massagetherapeut*innen, Friseur*innen, Handwerke*innen oder Pflegepersonal, empfangen allein oder machen Hausbesuche. Es ist eigentlich kein Unterschied.

Klient*innen zu daten ist den Kuscheltherapeut*innen untersagt. Der professionelle Rahmen kann dann nicht mehr gewährleistet werden.

Bittest du deine*n Kuscheltherapeut*in um ein Date und stimmt diese*r zu, ist die professionelle Interaktion beendet. Ihr könnt euch dann privat, aber nicht mehr beruflich treffen.

Möchtest du weiterhin Kuschelsessions genießen, ist das nur mit anderen Kuscheltherapeut*innen möglich.

Ist das Date oder die Beziehung beendet, könnt ihr die professionelle Beziehung nach einer 6-monatigen Pause wieder aufnehmen.

Auch wenn einige unserer Kuscheltherapeut*innen ausgebildete Masseur*innen, Coaches oder Psychotherapeut*innen sind, handelt es sich beim Kuscheln doch um einen anderen Service. Es ist nicht verboten, danach zu fragen, doch liegt es im Ermessen der Kuscheltherapeut*innen, ob sie diese Wünsche erfüllen möchten oder nicht.

Massagen
Beim Kuscheln geht es nicht darum, verspannte Muskeln durch Krafteinwirkung zu lösen, sondern durch sanfte Berührung und Aufmerksamkeit, Weichheit in das ganze Wesen, den gesamten Körper zu bringen. Nichtsdestotrotz kann eine Massage eine wunderbare Vorbereitung aufs Kuscheln oder Ergänzung zum Kuscheln sein.
Kurze Massageelemente können immer gern in die Sessions eingebaut werden. Für eine längere Massageeinheit während der Kuschelsession buche die „Kuschelsession in Kombination mit Massage“. Die Massageangebote variieren je nach Kuscheltherapeut*in und reichen von Klassischer Massage, über Thaimassage bis hin zu Psychoaktiver Massage.

Rat
Kuscheltherapeut*innen teilen, wenn gewünscht, ihre persönliche Meinung zu bestimmten Dingen mit, jedoch sollte dies nicht als ultimativer Ratschlag aufgefasst werden.
Viel lieber bieten sie mitfühlendes wertfreies Zuhören an. Die meisten Menschen brauchen vielmehr ein offenes Ohr, als eine weitere Person, die ihnen sagt, wie sie ihr Leben zu leben haben.

Möchtest du Unterstützung und Lebenshilfe in Bezug auf Themen wie Berührung, Intimität und Beziehungen buche gern ein Berührungscoaching.

Da Kuschelsessions keine sexuelle Intention haben, spielt das Geschlecht der Klient*innen absolut keine Rolle. Das Kuschelhormon Oxytocin kennt kein Geschlecht und es ist wundervoll, nährende Berührungen mit egal welchem Geschlecht auszutauschen. 
Wie du das halten möchtest, ist deine Sache, du wählst deine Kuscheltherapeut*innen selbst aus.

Haftungsausschluss: 
Für eventuelle Schäden, die durch die Anwendung der Inhalte und der damit verbundenen Ratschläge und deren Interpretation in direkter oder indirekter Weise und Folge entstehen, übernehmen weder die Kuscheltherapeut*innen noch die Organisator*innen eine Haftung. Die Klient*innen handeln eigenverantwortlich.

Ebenfalls wird darauf hingewiesen, dass die besprochenen Themen und die bearbeiteten Prozesse nicht zur Diagnose und Behandlung medizinischer und psychischer Erkrankungen gedacht sind.
Bei einer entsprechenden Indikation appellieren die Kuscheltherapeut*innen und Organisator*innen an die Eigenverantwortung der Klient*innen, z.B. fachkundige und entsprechend ausgebildete Mediziner*innen, Heilpraktiker*innen oder Therapeut*innen aufzusuchen.

Gesundheitliche Einschränkungen:
Die Klient*innen verpflichten sich hiermit den Kuscheltherapeut*innen bekannt zu geben, ob sie in psychischer oder psychiatrischer Behandlung sind und oder Psychopharmaka (Medikamente) verwenden. In diesem Fall werden sie dies vor dem Beginn der Veranstaltung, der Kuschelsession, des Workshops, des Seminars oder der Ausbildung den Kuscheltherapeut*innen mitteilen.
Weiterhin werden sie ernsthafte Erkrankungen des Bewegungsapparates mitteilen und eigenverantwortlich auf ihren Körper achten.

Eigenverantwortlichkeit:
Die Klient*innen übernehmen die volle Verantwortung für ihr Tun und entscheiden selbst ob sie an den Handlungen, Übungen und Demonstrationen (in vollem Umfang) teilnehmen.

  1. Die Kosten für eine 60 minütige Kuschelsession variieren je nach Kuscheltherapeut*in. Die Preise werden im Voraus
    transparent gemacht und deutlich kommuniziert.
    Es können längere Sessions oder auch mehrere Kuscheltherpeut*innen gebucht werden. Der Preis hierfür addiert
    sich entsprechend. Innerhalb der gebuchten Zeit sind jeweils 10 Minuten für das Ankommen, Besprechen von
    Wünschen und Umziehen reserviert.
    Die ersten 30 Minuten deiner ersten Session sind kostenfrei und dienen der Orientierung. Dir wird alles gezeigt,
    erklärt, deine Fragen werden beantwortet und dein Anliegen und deine Wünsche besprochen. Du bekommst die
    Kuschelvereinbarung inkl. einem Gesundheitsfragebogen zum Ausfüllen und stimmst den Regeln und AGB zu.
  2. Das Honorar für die Kuschelsession ist passend in bar vor Ort zu bezahlen, wenn dies nicht vorweg online geschehen
    ist.
  3. Die Kuschelsessions finden in der Regel in den Räumlichkeiten der*des Kuscheltherapeut*in statt. Für Außentermine
    oder Hausbesuche wird je nach Zeitaufwand für den Hin- und Rückweg eine Pauschale fällig:
    für jeweils 15 min = 5 Euro.
  4. Eine Terminbuchung ist verbindlich. Eine Absage bis 48 Std. vor dem Termin ist kostenfrei. Zwischen 48 Std. und 24 Std. vorher fallen 50 % der vereinbarten Kosten an. Bei einer Absage weniger als 24 Std. vor dem Termin muss der gesamte Betrag für die Kuschelsession beglichen werden.
  5. Die Kuschelregeln werden der*dem Klient*in digital vorweg zur Verfügung gestellt und vor der ersten Kuschelsession von der*dem Klient*in und dem*der Kuscheltherapeut*in unterschrieben. Werden die Kuschelregeln von Seiten der*des Klient*in nicht eingehalten, wird die Kuschelsession abgebrochen, ohne Anrecht auf Rückerstattung des Geldes.
  6. Die*der Klient*in kann bis 10 Minuten nach Beginn die erste Kuschelsession beenden, bei voller Rückerstattung des Geldes. Wird die Kuschelsession zu einem späteren Zeitpunkt durch die*den Klient*in abgebrochen, muss die gesamte Session bezahlt werden.
  7. Der*dem Kuscheltherapeut*in steht es frei eine Kuschelsession im Voraus abzulehnen oder währenddessen abzubrechen, sollten notwendige Voraussetzungen nicht gegeben sein oder die Regeln nicht eingehalten werden. Wird die Kuschelsession von Seiten der*des Kuscheltherapeut*in aus persönlichen Gründen nicht durchgeführt oder abgebrochen, wird das Geld zurückerstattet.
  8. Kuschelsessions entsprechen oder ersetzen keine Psychotherapie und sind keine medizinischen Behandlungen. Die Inanspruchnahme einer Kuschelsession findet in Eigenverantwortung durch die Klient*in statt und es wird keine Haftung für negative Folgen durch KuschelRaum übernommen. Ist der*die Klient*in in therapeutischer Behandlung, sollte ein Besuch bei KuschelRaum vorweg mit der behandelnden Person abgesprochen werden.
  9. Der*die Kuscheltherapeut*in unterliegt der Schweigepflicht, d.h. alles Genannte und Erlebte während der Kuschelsession oder im Vor-/Nachgespräch bleibt zwischen Klient*in und Kuscheltherapeut*in. Ausnahmen bilden Informationen, die den*die Kuscheltherapeut*in gesetzlich verpflichten, seine*ihre Schweigezusage aufzuheben. Eine andere Ausnahme ist die Situation der Supervision, in welcher zu einem professionellen Zweck die Kuschelsession besprochen wird. Hierbei wird die Anonymität der*der Klient*in gewahrt.
    Fotos und andere Formen der Aufzeichnung sind verboten.

Häufig gestellte Fragen zur Kuschelparty

Eine Kuschelparty ist eine Art Workshop, in dem du innerhalb eines sicheren Rahmens und nach festen Regeln nicht sexuell intendierte Berührungen geben und empfangen kannst.

Sie ist eine spielerische Möglichkeit, sich mit Kommunikation, Grenzen und Anziehung auseinanderzusetzen oder einfach nur zu kuscheln und es sich nach einer anstrengenden Woche gut gehen zu lassen.

Sie sind ein wundervoller Ort, um sich selbst besser kennenzulernen, sich zu entspannen, Wärme und Nähe zu teilen, Kraft und Lebensfreude zu tanken.

Die Benefits und Lernfelder einer Kuschelparty sind vielseitig und hängen davon ab, was du erfahren oder üben möchtest.

  • Du kannst natürlich einfach nur kuscheln und es dir richtig gut gehen lassen.
  • Du kannst dir klarer über deine eigenen Wünsche werden und üben, sie entspannt und selbstsicher auszudrücken. Wie möchtest du berührt werden? Wie möchtest du berühren? Was bereitet dir Freude und Genuss?
  • Du kannst lernen, deine Grenzen besser zu spüren und sie zu wahren. Du kannst üben, ganz selbstbewusst zu ihnen zu stehen, und dadurch neues Selbstvertrauen erfahren.
  • Du kannst deine Kommunikationsfähigkeit verbessern, indem du übst, deine Wünsche und Grenzen klar, direkt und frei von Scham oder Schuld zu äußern. Kein Zuckerguss ist nötig, du kannst dich mit allem, was dich ausmacht, zumuten.
  • Du machst die Erfahrung, dass dein ‚Nein‘ respektiert wird und du es nicht erklären oder verteidigen musst. ‚Nein‘ ist ein vollständiger Satz.
  • Du machst die Erfahrung, dass ein ‚Nein‘ zu bekommen nicht das Ende der Welt bedeutet, und kannst dadurch mutiger werden, öfter danach zu fragen, was du möchtest. auch außerhalb von Kuschelpartys).
  • Dir wird bewusst: Wenn du nicht fragst, ist die Antwort immer ein ‚Nein‘. Hier kannst du üben, ein ‚Nein‘ zu riskieren, und wahrscheinlich dadurch mehr ‚Jas‘ bekommen als jemals zuvor.
  • Du kannst auf einer Kuschelparty eine Menge Spaß haben.

Die Kuschelpartys des KuschelRaums sind etwas Besonderes in der deutschen Kuschellandschaft. Sie schaffen einen wirklich sicheren Rahmen dadurch, dass jede*r Teilnehmer*in verbal ausdrücken muss ob er*sie ein ‚Ja‘ oder ein ‚Nein‘ zu dem ausgesprochenen Angebot fühlt. Ein ‚Nein‘ wird respektiert, es muss nicht erklärt oder verteidigt werden. So entsteht eine entspannte einzigartige Atmosphäre, in der sich alles zeigen darf: Angst, Lachen, Weinen, Nähe, Liebe …

Es gibt Regeln. Niemand kann sich heranpirschen und drauflos grapschen. Bei keiner einzigen Übung, zu keiner Sekunde musst du mit jemandem kuscheln oder dich von irgendjemandem berühren lassen, wenn du das nicht willst. Jede Berührung ist freiwillig. Das Bauchgefühl entscheidet und leitet uns von Moment zu Moment, von Begegnung zu Begegnung.

Jede*r übernimmt für sich selbst Verantwortung. Lass dich verzaubern von einer Atmosphäre der Sicherheit und Wärme, in der du berühren, berührt werden, Spaß haben und es dir richtig gut gehen lassen kannst.

Warum Experience und nicht einfach Party?
… weil du die Art und Intensität deiner Erfahrung selbst bestimmst.
Erlebe Entschleunigung und Entspannung, tauche einfach ab, fühle dich in einer Gruppe zuhause und/oder gehe in tiefe transformierende Prozesse und lerne dich selbst besser kennen. In diesem geschützten Raum kannst du bewusst Muster ansehen und ändern, neue Strategien ausprobieren, heilen und die gewonnenen Erkenntnisse in dein Leben integrieren. Du gehst in die Selbstverantwortung, der Raum dafür wird für dich gehalten.
Eine Conscious Cuddle Experience ist einfach mehr als eine Party.

Die verschiedenen Formate der Kuschelpartys setzen jeweils einen anderen Schwerpunkt. So entsteht durch deren Vielfalt ein breiter Erfahrungshorizont und nach und nach ein großer Erfahrungsschatz.

Bei uns gibt es verschiedene Formate von Kuschelpartys, den Conscious Cuddle Experiences, zum Beispiel mit Kakaozeremonie oder in Kombination mit Playfight – jedes Format hat einen anderen Fokus und speziell darauf abgestimmte Übungen. Die Regeln der Conscious Cuddle Experience gelten jedoch für jedes Format. Zum Einstieg eignet sich besonders das Format “Bewusst berühren”.

Ablauf einer Conscious Cuddle Experience – Bewusst berühren:
Nachdem man angekommen ist, schlüpft man in die mitgebrachte bequeme Kleidung und macht es sich auf den Matten im Kuschelraum gemütlich. Wir starten mit einem Willkommenskreis, in dem sich alle Teilnehmer*innen kurz selbst mit Namen vorstellen und teilen, wieviel Kuschelerfahrung sie mitbringen. Die Kuschelpartyleiter*innen erläutern dann die einfachen Regeln und leitet durch einen Übungsblock, in dem vor allem die respektvolle Kommunikation von klaren Grenzen und Wünschen geübt wird. Der Übungsblock variiert von Format zu Format, da jede Conscious Cuddle Experience einen anderen Fokus hat.

Die wichtigsten Regeln, zu denen jede*r zustimmen muss, sind:

Du fragst und bekommst ein verbales ‚Ja‘, bevor du jemanden berührst.

Du musst mit niemandem Kuscheln, mit dem du nicht kuscheln willst.
Die Kleidung bleibt die ganze Zeit an.

Danach ist Free-Flow-Kuschelzeit. Du kannst lesen, schlafen, zuschauen, meditieren, etwas knabbern und natürlich soviel kuscheln, wie du möchtest. Zu zweit, zu dritt, im Kuschelhaufen, … alles ist möglich.

Zur Inspiration liegt Bob Graders Buch „Das Kuschelsutra“ mit 48 illustrierten Kuschelpositionen bereit. Oder lass dich im Vorfeld von unseren Kuschelpositionen inspirieren.

Wir schließen mit einem kleinen Abschlusskreis, in dem du deine Erlebnisse teilen kannst, wenn du das möchtest.

Die Regeln der Conscious Cuddle Experience gelten für jedes Format, sei es KakaoZauber, Playfight Edition, FrauenKakaoKuscheln, … .

  • Es herrscht kein Kuschelzwang. Du musst mit niemandem kuscheln, mit dem du nicht kuscheln magst. Du musst gar nicht kuscheln.
  • Du fragst um Erlaubnis und bekommst ein verbales ‚Ja‘, bevor du jemanden berührst. Sei so genau wie möglich in deiner Anfrage.
  • Sag ‚Ja‘, wenn du ‚Ja‘ meinst, und ‚Nein‘, wenn du ‚Nein‘ meinst.
  • Ein ‚Vielleicht‘, ist ein ‚Nein‘.
  • Du darfst jederzeit deine Meinung ändern. Sei nicht ok mit etwas, finde es gut oder lass es.
  • Die Kleidung bleibt die ganze Zeit an!
  • Achte und respektiere die Absprachen mit deinem*r Partner*in/Geliebten.
  • Bei Fragen und Sorgen oder wenn du Unterstützung möchtest, frag die Kuschelpartyleiter*innen.
  • Tränen und Lachen – alles ist willkommen.
  • Respektiere die Privatsphäre der anderen Teilnehmer*innen, wenn du von der Kuschelparty erzählst.

PÜNKTLICHKEIT: Bitte komme ein paar Minuten früher an. Wir starten pünktlich mit einem Willkommens- und Orientierungskreis, bei dem wir die Regeln, die Struktur und einander kennenlernen, um so einen sicheren Rahmen für alle zu schaffen. 

DRESSCODE: Es gibt die Möglichkeit, sich vor Ort umzuziehen. Schlüpf in bequeme, kuschelige Kleidung, in der du dich einfach wohl fühlst. Bedecke möglichst die Beine und Schultern (keine Trägertops).

HYGIENE: Mach es den anderen Teilnehmer*innen angenehm leicht, dir ein Kuschel-Ja zu schenken, und komm gepflegt (frisch geduscht? Haare gewaschen? Kleidung gewaschen? Socken löcherfrei und frisch? Parfum oder Deo unaufdringlich?)

Lies dazu gern unseren KuschelKnigge.

Der KuschelRaum ist ein DROGEN- und ALKOHOLfreier Raum.

Du musst mit niemanden kuscheln, mit dem du nicht kuscheln willst. Du sprichst einfach den Menschen gegenüber eine Einladung aus, mit denen du gern Berührung austauschen möchtest und bei denen du dich sicher fühlst. Du sagst ‚Nein‘ zu denen, die dich nicht zum gemeinsamen Kuscheln inspirieren.

Du kannst bei einem*r Kuschelpartner*in bleiben oder so oft wechseln, wie du möchtest. Das liegt ganz bei dir.
Sei jedoch offen. Es geht nicht darum, den Menschen zu finden, mit dem du den Rest deines Lebens kuscheln möchtest. Mit diesem freieren Bewusstsein kann es überraschend einfach sein, Menschen zu finden, mit denen du Berührung austauschen möchtest. Sei offen und höre auf deinen Körper: Wo will er sein? Was will er tun? Und mit wem?

Jede*r, inklusive dir, hat das Recht, selbst zu wählen, mit wem oder wie Berührung ausgetauscht wird. Und ja, es gibt die Möglichkeit, dass andere Teilnehmer*innen eine Kuschelbegegnung mit dir ablehnen. Auf unseren Kuschelpartys respektieren wir jedes ‚Nein‘. Wir achten, dass ‚Neins‘ Selbstfürsorge und übernommene Eigenverantwortung bedeuten. Du kannst die Kuschelpartyleiter*innen jederzeit um Unterstützung bitten.

Für den Fall, dass du öfter ein ‚Nein‘ bekommen solltest, frage vielleicht nicht gleich nach einem engen Ankuscheln. Das kann einfach zu viel für den Moment oder den ersten Kontakt sein. Biete stattdessen eine Fußmassage an oder frage, ob du dich einfach neben jemanden setzen oder eine Hand halten kannst. Wenn dich die anderen Teilnehmer*innen erst kennengelernt haben, ist sicherlich bald auch intensiverer Kuschelkontakt möglich. Mach es ihnen einfach, dich kennen- und schätzen zu lernen.

Ja, ja, ja!

Wichtig ist es, im Vorfeld klare Regeln abzusprechen. Was darf? Was kann? Was soll?
Variante 1: Komm ohne deine*n Partner*in und trage die gemachten Erfahrungen in eure Beziehung.
Variante 2: Kommt zusammen und kuschelt nur unter euch. Ihr müsst euch nicht für weitere Teilnehmer*innen öffnen. Macht die schöne Erfahrung, eine neue Intimität zwischen euch zu entdecken und Nähe zu teilen, ohne dass es zu einer sexuellen Begegnung werden kann. Es bleibt Kuscheln. Paare können sich auf diese Weise ganz neu entdecken und dadurch die Beziehung und auch ihr Sexleben enorm bereichern.

Variante 3: Kommt zusammen und kuschelt zu dritt, zu viert, nur mit anderen … egal … nur sprecht vorher offen darüber, was sich für euch gut und stimmig anfühlt. Vereinbart ein Vetorecht, ein Safeword falls doch etwas passieren sollte, das plötzlich wehtut oder die Grenzen der Komfortzone sprengt. Geht es langsam an.

Viele Freundschaften und auch einige Beziehungen hatten ihren Ursprung bei unseren Kuschelpartys. Das ist jedoch nicht der Fokus.

Eine Kuschelparty ist kein Datingevent. Es kommen Singles und Paare, Menschen, die in allen möglichen Beziehungsstrukturen leben, Freunde, Geschwister, … alles kuschelfreudige Menschen, die nicht-sexuelle Berührung genießen wollen. Innerhalb dieser paar Stunden, den*die Partner*in fürs Leben finden zu wollen, kann dir viel von der Leichtigkeit und Entspannung nehmen, die das Kuschelpartyerlebnis so wunderbar machen.

Natürlich kann es vorkommen, dass eine bestimmte Begegnung besonders schön ist; sich direkt auf der Herzensebene zu begegnen und den Smalltalk wegzulassen, ist eine wundervolle Möglichkeit, einen Menschen kennenzulernen. Es steht dir frei, mit diesem Menschen nach der Kuschelparty in Kontakt zu bleiben.
Unser Ratschlag ist, offen mit der gefühlten Anziehung umzugehen und nicht still zu hoffen, dass es dem*r anderen genauso ergangen ist.

Durch die Nähe und die schöne Berührung kann es sein, dass man glaubt, endlich dem*der langerhofften Seelenpartner*in begegnet zu sein. Das ist eine Möglichkeit, aber keine sehr wahrscheinliche. Wahrscheinlicher ist, dass ihr euch außerhalb der Kuschelpartys vielleicht nicht so viel zu sagen habt. Es hat eben nur auf der körperlichen Ebene geklickt. Oft ist eine magische Kuschelbegegnung einfach eine magische Kuschelbegegnung. Feiere und genieße sie in Dankbarkeit.

Ein Kuschelhigh kann entstehen, wenn das Erlebte so schön ist, dass der Körper sehr viele Glückshormone freisetzt. Man schwebt förmlich, kann nicht aufhören zu grinsen, fühlt sich einfach glücklich und beschwingt, wie frisch verliebt.

Der Kuschelkater kann (muss nicht) am nächsten Tag einsetzen. Die Glückshormone sind auf einmal verschossen, der Körper muss erst wieder die Depots auffüllen. Wir fühlen uns leer, traurig. Das Leben fühlt sich, nach der schönen Erfahrung vom Tag zuvor plötzlich einsam und sinnentleert an. Der Zustand geht vorbei! Es ist keine Sinnkrise, es ist der Kuschelkater und der dauert maximal 48 Stunden. Dann sind die Glückshormone wieder vorrätig und wir können zurück zu unserem ‚Normalzustand‘.

Die gute Nachricht: Je öfter wir ein Kuschelhigh erleben, desto unwahrscheinlicher wird der Kuschelkater. Unser Körper gewöhnt sich einfach daran. Und dann kann es viele Kuschelhighs geben … ganz ohne Kuschelkater.

Ja, das kann passieren und es ist schon passiert. Unsere Vereinbarung ist, diese Empfindung nicht zu verstärken oder zu betonen, sondern sie einfach gehen zu lassen. Geht etwas in den Abstand, verändert die Kuschelposition, ändert die Berührungen. Geht ganz bewusst zurück in die Entspannung. Sie kommt wieder, wenn man sich dafür entscheidet. Die sexuelle Welle ebbt ab.

Die Conscious Cuddle Experiences bieten die Erfahrung, Sex und Berührung wieder ganz bewusst voneinander zu trennen. Kuscheln ist nicht zwangsläufig ein Vorspiel oder Nachspiel. Kuscheln ist einfach Kuscheln.

Die Frage ist leider berechtigt, denn Kuschelpartys genießen nicht den besten Ruf. Das zu ändern, ist ein Teil unserer Mission.

Die Conscious Cuddle Experiences jedoch sind durch das spezielle Regelwerk ein sicherer Raum, um absichtslose Berührung auszutauschen.

Menschen, die grapschen wollen, trauen sich gar nicht auf unsere Partys, weil sie sich in ihrer Absicht klar zeigen müssten. Die erlaubten Fragen sind „Darf ich…?“ oder „Würdest du…?“ – Darauf folgt ein verbales klares ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ oder die Feinjustierung der angebotenen Berührung. Fragt dich zum Beispiel jemand, „darf ich deinen kompletten Oberkörper berühren?“, sagst du ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ oder teilst spezifische Wünsche und Grenzen mit: „Ja, du darfst, allerdings nur meinen Rücken. Ich wünsche mir zartes Streicheln mit den Fingerspitzen.“ Ist es ein ‚Nein‘, findet keine Berührung statt. Einfach. Klar. Sicher.

Sollte ein Berührung ohne dein Einverständnis passieren, gehe erst einmal davon aus, dass es sich um ein Versehen und nicht um Absicht handelt, und sage einfach: „Du hast nicht gefragt.“ In fast allen Fällen folgt ein „Verzeihung“ und das Nachholen der Frage, du entscheidest dann über ‚Ja’ oder ‚Nein‘. Kommt das ‚Versehen‘ öfter vor, sprich bitte die Kuschelpartyleiter*innen an. Wir klären die Situation. Gegebenenfalls bekommt die Person Hausverbot. Grapschen wird nicht toleriert.

Nein, musst du nicht… es herrscht kein Kuschelzwang. Du kannst ausschließlich Frauen zum gemeinsamen Kuscheln einladen und zu Männern ‚Nein‘ sagen. Ganz einfach.

ABER – unsere Kuschelpartys sind auch wundervolle Gelegenheiten, die eigene Komfortzone zu erweitern. Manche Männer kommen genau deshalb. Sie wollen einmal mit Männern kuscheln, männliche Berührung erleben und haben keine Ahnung, wo und wie sie das sonst ausprobieren könnten. Bei uns findest du einen sicheren Raum dafür, weil du dir alle Zeit nehmen kannst, die du brauchst, und auch nicht alleine damit bist. Es gab schon sehr viel positive Rückmeldung dieses Thema betreffend: Wie gut es tut und wie entspannend es ist, mit der eigenen Geschlechtergruppe zu kuscheln, und auch überraschend einfach. Strahlende Gesichter… .

In vielen Kulturkreisen ist Berührung unter Männern völlig normal und keine Aussage über sexuelle Vorlieben. Berührung tut einfach gut. Einen anderen Mann wirklich umarmen zu können, ist bereichernder als das Abstands-Schulterklopfen bei dem die Luft angehalten und das Becken weit nach hinten geschoben wird… Lerne, Nähe zu teilen, auch und gerade mit anderen Männern. Ein schönes Feedback eines Mannes war: „Ich habe entdeckt, wie schön Männerkörper sind, und darüber auch, wie schön mein eigener Körper ist.“

P.S. Man kann bei dieser Frage das Wort ‚Mann‘ auch wunderbar mit ‚Frau‘ ersetzen. Für viele Frauen liegt das gleichgeschlechtliche Berühren – weil ungewohnt – außerhalb ihrer Komfortzone. Und auch für Frauen ist es bereichernd, Berührung mit anderen Frauen zu teilen und sich gegenseitig zu nähren.

Solltest du nicht. Und wir wünschen dir von Herzen, dass du ganz viel wunderbare nährende Berührung in deinem Leben hast.

Du bezahlst eher für die Party als fürs Kuscheln. Sie wird angeleitet und es gibt einen sicheren Rahmen, indem man viel ausprobieren, erfahren und lernen kann. Und du triffst auf wundervolle Menschen, die du vielleicht sonst nicht kennengelernt hättest.

Außerdem gibt es Kosten:
Die Kuschelpartyleiter*innen nehmen sich die Zeit, die Party vorzubereiten und abzuhalten. Sie organisieren und bezahlen den Raum. Sie beantworten im Vorfeld oder im Nachhinein Fragen, organisieren die Anmeldungen und kümmern sich um die Werbung. Sie bieten Support, bereiten den Raum vor und räumen hinterher wieder auf, stellen Equipment zur Verfügung und pflegen und bezahlen ihre Website.

Na klar, Kuschelpartys werden weltweit angeboten, auch in Deutschland schon in vielen Städten. Eine gute Übersicht darüber gibt es hier.

Unseres Wissens nach sind wir jedoch die einzigen Anbieter von Kuschelpartys mit dem von uns genutzten Regelwerk. Wir erweitern kontinuierlich unser Netzwerk, damit es bald im ganzen deutschsprachigen Raum Conscious Cuddle Experiences gibt.

Na klar. In unserem Blog schreiben wir viel übers Kuscheln und angrenzende Themen und es gibt wirklich gute Bücher, z.B. „Das Kuschel-Buch“ von Gerhard Schrabal.

Na klar, kein Problem.
Schreib uns eine Mail und wir entwickeln das beste Konzept für dich.
Unsere Conscious Cuddle Experience kann eine wundervolle Geburtstagsüberraschung sein, ein sehr besonderes Teambuilding-Event oder einfach das gewisse Etwas für deine Veranstaltung.

Den KuschelRaum kann man buchen.